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September 2006: Mit Günther in Hannover
In 4 Stunden von Stuttgart nach Hannover - ist nur ein Schläfchen weit weg! Raus aus dem ICE, und gleich losgelegt: Stadtrundgang enlang dem "Roten Faden".
Der "Rote Faden" ist ein Spaziergang zu einigen der schönsten Plätze in Hannover. Auf einer Länge von 4.200 Metern ist eine rote Linie auf das Straßenpflaster gemalt, die zu 36 Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt führt.
Vorbei am Opernhaus (nicht fotografiert, dafür haben wir gegenüber ein großes Eis ggessen :-), durch das Bankenviertel am Aegidientor vorbei zur Aegidienkirche mit dem "Siebenmännerstein":
Die Aegidienkirche ist die östlichste der drei Hannoverschen Innenstadtkirchen, benannt nach dem Heiligen Ägidius, einem der 14 Nothelfer. Sie liegt nahe dem Aegidientorplatz. Nach der Zerstörung 1943 wurde die Ruine nicht wieder aufgebaut und dient heute als Mahnmal für die Opfer der Kriege und der Gewalt.
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| Zwischen Volkshochschule (links, mit Rest der alten Stadtmauer) und Maritim der Blick auf das Neue Rathaus. Unten links im Bild ist der "Rote Faden" erkennbar. |
der gläserne Verwaltungsbau der NORD/LB |
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| Am Leineschloss vorbei zum Leineufer |
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| Das Leibnizhaus war ein im Jahre 1499 erbautes Renaissance-Bürgerhaus in Hannover, in dem in den Jahren 1676 bis zu seinem Tode 1716 der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz wohnte. Das Leibnizhaus wurde 1943 von Bomben zerstört, seine Fassade 1981-83 am Holzmarkt (nahe dem Historischen Museum) wiedererrichtet. |
Die Marktkirche (St. Georgii et Jacobi) ist die älteste der drei Pfarrkirchen in der Altstadt von Hannover. Der heute noch weitgehend unveränderte Neubau nach norddeutscher Backstein-Gotik stammt aus dem 14. Jahrhundert. Mit ihrem 97 Meter hohen, markanten Turm gehört die Marktkirche zu den Wahrzeichen Hannovers. |
Das mittelalterliche Alte Rathaus (erste Gebäudeteile wurden bereits im Jahr 1410 errichtet) |
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| Bootsfahrt auf dem Maschsee - Der Maschsee ist ein 2,4 km langer und 180 bis 530 Meter breiter, künstlich geschaffener See in Hannover (Spitzname: "das blaue Auge von Hannover"). Er ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und das größte Gewässer in der Landeshauptstadt von Niedersachsen, das zahlreiche Wassersportarten ermöglicht. |
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| Den Ohedamm entlang zum Maschsee |
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Spaziergang vom Maschsee zum Neuen Rathaus |
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Das Neue Rathaus - Sitz des Oberbürgermeisters und eines der Wahrzeichen der Stadt
Viele Besucherinnen und Besucher sind erstaunt, wenn sie vor dem prächtigen Gebäude stehen und die Rede vom Neuen Rathaus ist. Es wirkt durch seine Größe und prächtige Bauweise historischer, eher wie ein Überbleibsel aus majestätischeren Zeiten, als Hannover noch ein Königreich war. Tatsächlich ist das Rathaus nach zwölfjähriger Bauzeit aber erst am 20. Juni 1913 festlich eingeweiht worden. "Alles bar bezahlt, Majestät", hat der damalige Stadtdirektor Heinrich Tramm Kaiser Wilhelm II, der zu dieser Einweihung gekommen war, stolz verkündet. Immerhin über zehn Millionen Mark hatte die Stadt sich ihren neuen Prachtbau, der von den Architekten Eggert und Halmhuber auf 6026 Buchenpfählen errichtet wurde, kosten lassen. |
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| Blick von der Kuppel des Neuen Rathauses auf das Umland - Die Höhe der Rathauskuppel beträgt knapp 100 Meter. Europaweit einmalig ist der Schrägfahrstuhl zur Kuppel. In einem Winkel von fünfzehn Grad überwindet er die dreiundvierzig Meter zur Aussichtsplattform der Kuppelgalerie. Dabei versetzt der Aufzug horizontal um über 10 m! Von hier hat man einen herrlichen Blick über die ganze Stadt, bei guter Sicht sogar bis zum Harz. |
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In der 38 m hohen Rathaushalle unter der fast einhundert Meter hohen Kuppel sind vier Stadtmodelle zu sehen, die das Hannover des Mittelalters und der Vorkriegszeit, die Zerstörungen 1945 und die heutige Innenstadt zeigen. Diese Modelle sind ein Publikumsmagnet. In der Rathaushalle wurde übrigens 1946 das Land Niedersachsen proklamiert. |
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Günther lässt sich unwillig auch mal fotografieren, sonst glaubt mir ja niemand, dass er dabei war |
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"Ägyptenfieber" im Kestner-Museum
Das Kestner-Museum ist ein 1889 entstandenes Museum für Kulturgeschichte direkt neben dem Neuen Rathaus.
Zoo Hannover
www.zoo-hannover.de
Dieser Zoo ist wirklich wundervoll. Wir hatten eine dreistündige Tour mit einem netten Scout, der uns ganz viel erzählt und gezeigt hat. An die meisten Tiere kann man ganz nah ran (oder hat zumindest den Eindruck), denn es gibt kaum Gitterkäfige, sondern fast nur Abtrennungen mit Plexiglascheiben oder Wassergräben.
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