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10. Oktober 2008: Besuch bei unserem Paten-Tapir Thai in der Wilhelma
Das ist Thai, unser Patentier - der hübscheste Schabrackentapir der Welt! Am 10. Oktober 2008 war der alljährliche "Patentag" in der Wilhelma, Stuttgarts zoologisch-botanischem Garten.
| Thai war unglaublich in action und hat ALLES gegeben an diesem Nachmittag! Hier trabt er über die Anlage und findet dann noch einen seiner Äpfel. Thai wusste, dass Patentag war! Er hat eine Show hingelegt wie sonst noch nie (wenn wir dort waren): er lief munter rum, fraß Blätter aus dem Teich, leckte am Salzstein, und einmal trompetete er sogar. Wir haben erfahren, dass Thai noch nie einen Paten hatte - was uns irgendwie noch viel stolzer macht, seine Paten zu sein! |
Am Patentag kann man sein Patentier besuchen (meistens natürlich nur von Ferne, auch der Schabrackentapir kann gefährlich sein) und ausführlich mit dem Tierpfleger sprechen. Volker Kruschenski beantwortete sehr nett und kompetent stundenlang die Fragen, mit denen wir ihn löcherten. Es begleitete uns ein Kamerateam von "Eisbär, Affe & Co." - die riefen zwei Tage vorher an und fragten, ob sie uns bei unserem Besuch filmen dürfen ... klar durften sie das! Das macht vielleicht die schnuffigen Tapire etwas bekannter. Die Filmerei war allerdings anstrengender als vermutet: wir hatten ständig das Gefühl, etwas falsch zu machen und blöd auszusehen. Vor allem: hat man was zu einem vom Team gesagt, schwupps kam die Kamera und Herr Knopf meinte "Sagen Sie das bitte doch nochmal zur Kamera, mit derselben Begeisterung wie eben". Seufz ... ausgestrahlt werden die neuen Folgen von Wilhelma-TV wahrscheinlich ab April 2009.
DIE NASE! Und die Puschelöhrchen!
Und dann kam der Knaller: wir gingen hinter die Absperrung, Volker Kruschenski rief Thai, und der kam förmlich angaloppiert (Bild eine Reihe weiter oben rechts, er kann ganz schön schnell sein!). Herr Kruschenski kraulte ihn (grüner Ärmel), und dann durfte ich (blauer Ärmel)! Wahnsinn! Aber, Kinder: nicht nachmachen! Schabrackentapire kann man mit den schmusigen Flachlandtapiren nicht vergleichen!
Tapire sind ja verwandt mit Nashörnern (was man gut an den Füßen sieht) und Pferden. Und so von nahem sah Thais Nasenrücken auch ziemlich pferdeähnlich aus, ich hätte ihm so gerne einen Kuss draufgedrückt!
Anschließend ging Thai dann vom Außen- ins Innengehege, wo sein Abendessen wartete. Das Bild rechts entstand, nachdem er die Ananas verputzt hatte. Findet ihr den Unterschied?
...
Kinder, nicht hingucken!
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Hier sieht man, wie Thai, begleitet von einem Pfleger, zum Abendessen reinkommt. Morgens frisst er übrigens Müsli - damit hätten Thai und ich schon 3 Gemeinsamkeiten: wir frühstücken Müsli, haben eine bewegliche Nase und sind leicht mollig. Wovon wir leider kein Bild haben, weil wir so entzückt und hingerissen waren, dass wir vergessen haben zu fotografieren: nach dem Essen (und nachdem das Kamerateam weg war) gab es von Nico Sauer eine liebevolle Bürstenmassage für Thai. Der legte sich schon beim Anblick der Bürste auf die Seite und grunzte wohlig! |
Natürlich war es in der Wilhelma rund um das Tapirgehege auch ganz nett :-)
Das Maurische Landhaus: Kakteen und tropische Nutzpflanzen
Die Brillenbären, auch die MUSSTEN wir natürlich wieder besuchen.
Und hier die bekannte WG aus Mähnenschafen, Dscheladas (Blutbrustpaviane) und Klippschliefern (die sind im linken Bild Po an Po zu Füßen des Mähnenschafes).
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